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Fondation Edouard et Maurice Sandoz

Medienmitteilung

Der Prix FEMS 2011 geht an

den Maler Stéphane Belzère-Kreienbühl

Pully, 17 Oktober 2011

Die Fondation Edouard & Maurice Sandoz, FEMS, hat im Jahre 1996 einen Preis zur Förderung des Kunstschaffens zum Andenken an die Brüder, Künstler und Mäzene, deren Namen sie auch trägt, gestiftet. Dieser Preis zeichnet jedes Jahr eine Schweizer Künstlerin oder einen Schweizer Künstler abwechslungsweise im Bereich der Bildhauerei, Literatur, Malerei oder der Musik aus. Im Jahre 1997 wurde der Prix FEMS dem Bildhauer Jean Stern zugesprochen. Ein Jahr darauf, 1998, ging er an die Schriftstellerin Anne-Lou Steininger, 1999 an den Maler und Graphiker Zivo sowie 2000 an den Komponisten Xavier Dayer. Im Jahre 2001 gewann der Bildhauer Urs Twellmann den Preis, 2002 der Schriftsteller Yves Rosset, 2003 die Malerin Rosina Kuhn, 2006 der Schriftsteller Filippo Zanghí, 2007 der Maler Olivier Saudan, 2009 der Bildhauer Etienne Krähenbühl sowie im Jahr 2010 der Schriftsteller Ivan Salamanca.

Zum Wettbewerb, der dieses Jahr zum 15. Mal stattfindet und sich im Bereich der Malerei dem Thema „Erde, Luft, Meer“ widmet, haben sich mehr als hundert Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz bei der Fondation gemeldet. 100 Projekte wurden insgesamt eingereicht und anonym der geladenen Jury unterbreitet. Diese setzte sich zusammen aus Marie-Claude Jequier, Sophie Sallès de Meuron, sowie Samuel Buri, Eric Martinet, Fernando Riba, Jacques Treyvaud und François Landolt, der die Jury präsidierte.

Die geladene Jury entschied sich in einer ersten Auswahl für fünf Projekte, deren besondere Originalität und Qualität sich in einem persönlichen Gespräch mit deren Schöpfern Max Hari, Stéphane Belzère-Kreienbühl, Anne Peverelli, Bernard Garo und Maya Andersson erschloss. Am Ende der persönlichen Gespräche unterbreitete die geladene Jury der ständigen Jury der Fondation eine Empfehlung.

Einstimmig wurde der Prix FEMS 2011 von der ständigen Jury der Fondation Edouard und Maurice Sandoz dem Schweizer Maler Stéphane Belzère-Kreienbühl, geboren 1963, lebt und arbeitet in Paris und Berlin, verliehen. Der Gewinner hat sich zum Ziel gesetzt, eine Serie von Tableaux longs zu erschaffen, „Bilder im Panoramaformat, (7.8 m X 97 cm), die wie so viele innere Landschaften, an den Himmel, das Land und Meer, an Gletscher und Wälder erinnern.“ Das Projekt von Stéphane Belzère illustriert perfekt in einem monumentalen Format in der Tradition und unter Bezugnahme auf Ferdinand Hodler das Thema des diesjährigen Wettbewerbs. Als Auslandschweizer wird ihm diese Arbeit nicht nur ermöglichen, wieder in seiner Heimatstadt Basel Fuss zu fassen, sondern auch die schweizerischen Landschaften wiederzuentdecken und sich ihnen in geplanten Aufenthalten im Wallis und im Engadin anzunähern. So kann er aus dem Leben malen und Skizzen, Zeichnungen und Gouachen anfertigen, die er dann benutzt, um seine Tableaux longs zu entwickeln. Dem Preisträger wird ab jetzt während eines Jahres jenes Projekt vorantreiben, wofür er ausgezeichnet wurde. Zu diesem Zweck wird ihm eine Summe von CHF 100'000 übergeben, entsprechend der alljährlichen Preissumme des Prix FEMS.

Ausserdem wird er von der aktiven Unterstützung der Mitglieder der geladenen Jury sowie der Jury der Fondation Edouard & Maurice Sandoz profitieren können, die ihm nach Massgabe ihrer Mittel und Kompetenzen beratend zur Seite stehen.

Die Fondation Edouard et Maurice Sandoz bedankt sich bei allen Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf ihren Aufruf hin gemeldet haben und insbesondere den Finalisten für die Qualität und das sehr hohe Niveau der eingereichten Projekte.

Weitere Auskünfte:Sekretariat Fondation Edouard et Maurice Sandoz, Avenue Général-Guisan 85, 1009 PullyTel. 021 721 13 32/33 – Fax 021 721 13 34. Kontaktperson: Frau Claire HenzelinInternet: www.fems.ch